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Epiretinale Gliose / Makula Pucker (Makulanarbe/Makulafältelung/vitreoretinales Traktionssyndrom)

Bei der Epiretinalen Gliose handelt es sich um ein fibrotisches Häutchen/Membranbildung im Bereich der Makula, an der Grenzfläche zwischen Netzhaut und Glaskörper. Oft verdickt sich die Netzhaut und es lagert sich Flüssigkeit ein.

Während am Anfang keine Sehstörungen auftreten, zieht sich im Laufe der Zeit die Membran zusammen und bildet Fältchen und Verformungen der Netzhaut (engl. pucker = knittern).

Diese führen dann zu Metamorphosien (verzerrtes Sehen von Linien), einem Zentralskotom (herabsetzten der Sensibilität eines Teils des Gesichtsfeldes) und Visusverlust.

Eine sehr ausgeprägte Gliose kann durch die Zugwirkung der Membran zu einer Netzhautablösung führen.

Um das Sehvermögen zu verbessern ist eine Vitrektomie mit Membranpeeling notwendig. Eine Verbesserung des Sehvermögens dauert Monate, da die Netzhautfalten sich erst wieder glatt ziehen müssen.

Ursachen:

  • Vorangegangene Augenoperation
  • Hintere Glaskörperabhebung
  • Uveitis
  • Gefäßkrankheiten
  • Verletzungen des Auges

Untersuchung: OCT, Untersuchung des Augenhintergrundes, Fluoreszenzangiographie Behandlung: Vitrektomie mit Membranpeeling (Abschälen der Membran)